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Info-Material

Kinderzentren-Broschüre

winkende und lachende Kinder in Schuluniform
Kinderzentren

An jedem Schultag erleben Kinder in Helping Hands Kinderzentren einen lehrreichen, ereignisvollen Vor- oder Nachmittag, haben viel Spiel und Spaß und genießen die Zeit mit ihren Freunden und netten Lehrern. Aber das darf nicht alles sein! Nicht nur für kurze Zeit einen Unterschied machen, sondern nachhaltige und ganzheitliche Hilfe leisten ist das grundlegende Ziel der Kinder- und allgemeinen Entwicklungsarbeit von Helping Hands' Partnern. "Child-focussed community development" (Dorfentwicklungsprogramm mit Konzentration auf Kinder) heißt das Konzept, dass den Kinderzentren zugrunde liegt. Dabei werden die verschiedenen Bedürfnisse der Kinder angesprochen, aber auch durch die Kinder deren Familien, Dörfer und Gesellschaft nachhaltig beeinflusst.

In Kinderzentren erhalten Kinder Hilfe bei Hausaufgaben und Nachhilfe bzw. Schulunterricht und Berufsausbildung. In vielen Zentren (je nach Bedarf) erhalten die Kinder täglich eine nahrhafte Mahlzeit oder einen "Snack", bekommen regelmäßige Gesundheitsvorsorge (Arztbesuche, Impfungen) und lernen über Hygiene und andere wichtige Dinge. Im Zentrum singen, spielen und basteln die Kinder, sie hören Geschichten, lernen mehr über ihre Kultur und feiern nationale Feiertage mit besonderen Veranstaltungen. Ihre sozialen Fähigkeiten werden gefördert und sie lernen, was ihre Rechte und Pflichten als Mitglieder ihrer Gesellschaft sind. Besonderer Wert wird auch auf die Förderung von Kreativität und der Entdeckung und Entwicklung von individuellen Stärken gelegt; Kinder mit Schwächen erhalten ebenfalls spezielle Betreuung und Hilfe. In den Lehrern haben die Kinder stets fürsorgliche Ansprechpartner, die sich auch um das emotionale Wohlbefinden der Kinder kümmern und Seelsorge und Beratung anbieten können. Denn ganzheitliche Entwicklung bedeutet, körperliche, soziale, seelische und geistige Bedürfnisse der Kinder gleichmäßig anzusprechen.

Kinderzentren haben zudem auch starken Einfluss auf die Familien und Dorf­gemeinschaften der Kinder und letztendlich auf die ganze Gesellschaft. Eltern lernen Lesen und Schreiben und besuchen regelmäßig aufklärende Schulungen in verschiedenen Bereichen. Mütter pflanzen Küchengärten (Samen und Werkzeuge werden vom Kinderzentrum bereitgestellt) und lernen, nahrhafte und ausgewogene Mahlzeiten mit lokal erhältlichen Zutaten zuzubereiten. Außerdem werden Frauen ermutigt, Selbsthilfegruppen zu bilden; sie erhalten Kredite und werden beim Aufbau von Kleinstunternehmen unterstützt.

Helping Hands e.V. unterstützt zwei Arten von Kinderzentren: in manchen Ländern, wo nicht alle Kinder die Möglichkeit haben, eine staatliche Schule zu besuchen, beinhalten Kinderzentren Grundschulunterricht (gemäß dem regulären Lehrplan), der meist vormittags stattfindet. In Ländern mit allgemeiner Schulpflicht wird in Kinderzentren Hausaufgabenhilfe und Nachhilfeunterricht angeboten, und das Programm findet in der Regel nachmittags nach dem regulären Schulunterricht statt.

Die Unterstützung eines Helping Hands Kinderzentrums beinhaltet alle oder die meisten der folgenden Aspekte (je nach Ort und Bedürfnissen):

GebäudeLehrerBücherSchultaschenSchulkleidung

NahrungKüchen-Gebäudemedizinische UntersuchungKinder putzen Zähnesanitäre Einrichtungen

ZiehbrunnenSportgerätekulturelle FeierlichkeitenKüchengärtenFrauen